Über die Herkunft der Hl.
Birma gibt es einige Geschichten und Legenden. Sie sei in Birma - jetzt
Burma/Asien - in den Tempeln gehalten worden, und als man während einer
Belagerung den obersten Priester sterbend vor der goldenen Statue einer Göttin
mit saphirblauen Augen sah, sprang die Katze des Priesters auf diese
Statue, und die Seele des Priesters ging in die Katze über. Zugleich
leuchteten ihre Augen saphirblau und die Pfoten blieben weiß.
Dieses Wunder gab den übrigen
Priestern neuen Mut und sie konnten ihre Feinde besiegen. Von diesem Tag
an glichen alle Tempelkatzen der verwandelten
des Priesters.
Jaipur
Zhaid El Sharani
Der Ursprung in Europa begann
in Frankreich. Um 1920 hatte ein Mr. Vanderbilt von einer Orientreise ein
Pärchen Hl. Birmakatzen mitgebracht. Das weibliche Tier hieß ”Poupée”.
Der erste Wurf dieser Katze wurde in Nizza
in dem Zwinger ”de Madalpour” geboren. Dies war der Grundstein
der Birmazucht in Europa.
Die erste
aktenkundige Birmakatze in Deutschland war ”Timour de Madalpour”.
1933 war ein Foto von ihm in der Zeitschrift ”Die Edelkatze”
abgebildet.
Nach Kriegsende gab es in den
60er Jahren einen Neubeginn der Birmazucht durch Frau Anneliese Hackmann.
Sie holte sich eine seal-point Kätzin - Nadine de Khlaramour - aus Paris,
und baute ihre langjährige Zucht auf dieser Katze auf. Deren Nachkommen
sind dann vor allem nach Frankreich, USA, Kanada und Afrika gegangen.
Frau Hackmann`s Zwingername
"von Assindia" ist in jedem Stammbaum zu finden. Von ihr stammt
auch das meines Wissens erste deutschsprachige Buch über die Hl.
Birmakatze.
Es erschien erstmals 1982.
Eskimo
El Sharani m. 7 Wochen.
Die Birmakatze ist
eine ungemein attraktive, angenehme und pflegeleichte Katze.
Sie ist zwar sehr schwer zu züchten und wenn man ein gutes Exemplar
sucht, muß man sehr, sehr viel Zeit und Geduld aufbringen, viele
Vergleiche anstellen und viel herumtelefonieren. Nun, es ist wie bei
anderen selten gezüchteten Rassen, es ist sehr aufwendig, eine gute Katze
aus einer gepflegten Aufzucht zu bekommen, aber dann wird man mehr als
entschädigt für die aufgebrachte Geduld. Diese Rasse ist überaus
angenehm zu halten. Sie versteht sich gut mit allen anderen Katzen und
Hunden und ist sehr selbstsicher. Nichts kann ihren Mut und ihre
Ausgeglichenheit erschüttern. Sie schreit nicht - im Gegensatz zu meiner
Maine Coon -, ist temperamentvoll und springt auf jeden Schrank und
Katzenbaum. Allerdings liebt sie die Wärme. Ins Freie sollte man sie erst
bei etwas höherer Außentemperatur und Sonneneinstrahlung lassen; jedoch
nur in abgesicherte Gehege, der vielen Außengefahren wegen.
Die Birmakatze mag auch sehr
gerne auf der Heizung oder in Plüschhöhlen liegen. Sie schmust sehr
gerne mit ihren "Hausmenschen".

Havanne
El Sharani m. 7 Wochen.
Sie auszustellen - mit der nötigen
Vorsicht und Wärme beim Transport und im Käfig - ist gar kein Problem.
Ihr ausgeglichenes Wesen macht das alles mit großer Gelassenheit mit.
Für uns, die wir mit 5
verschiedenen Katzenrassen und einem Hund bisher zusammenlebten, und durch gute
Freunde viele weitere Rassen gut kennen, kommen nur noch
Halblanghaarkatzen in Frage. An erster Stelle natürlich die Hl.Birma,
ihres zauberhaften, ausgeglichenen und angenehmen Wesens wegen. Sie ist
eine charmante, sanfte und liebenswürdige Französin mit viel
Temperament, die auch durchaus eine Stunde mit einer Fellmaus herumtoben
mag.
Einmal eine Hl.Birma -
immer eine Hl Birma!!
Yamamoto
El Sharani
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Standard
der Hl. Birma:
Malicia
El Sharani
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Körper:
mittelschwer, leicht gestreckt und kräftig. Beine
relativ kurz, Pfoten abgerundet und gut
proportioniert.
Kopf:
kräftiger Schädel mit vollen runden Wangen, leicht gewölbte
Stirn, mittellange römische Nase, kein Stop, ausgeprägtes Kinn,
Ohren mittelgroß, leicht abgerundet und nicht zu aufrecht stehend.
Augen:
tiefblau, leicht abgerundet oder oval.
Fell:
halblang, seidige Textur, wenig Unterwolle, kurz im Gesicht,
am Körper länger werdend, volle Halskrause.
Farbe:
Gesicht, Ohren, Pfoten und Schwanz haben die
charakteristischen farbigen Abzeichen. Der Rest des Fells ist hell, der Bauch weiß.
Z.Z gibt s sie in 56 Farbvariationen!
Handschuhe:
das Besondere der Birmakatze sind ihre reinweißen Pfoten, die
im Idealfall an allen vier Pfoten gleich gezeichnet sind. Das Weiß der
Hinterpfoten muß sohlenwärts in einer Spitz (sog. Spore) auslaufen, die 2/3 bis
zum Fußgelenk reichen soll.
Schwanz:
von mittlerer Länge, elegant, buschig, fedrig behaart.
Farben:
seal-point, blue-point,
chocolate-point, lilac-point, red-point,
creme-point, cinnamon-point, fawn-point.
Die o.g.
Farbschläge gibt es dann noch in der Kombination:
tortie,
tabby und torbie.
Insgesamt
ergeben sich mehr als 50 Farbvariationen bei der Hl. Birma!
Fehler:
alles, was nicht dem o.g. Standard entspricht, sowie vor
allem Flecken in den Points und im Weiß, ungleiche Farbverteilung,
ein Kinnfleck, fehlender Kontrast zwischen Körperfarbe und Points
u.v.a.m.
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Die Vererbung des "Glowing-Gens",
das für die bestimmte Art der Weißscheckung bei der Hl. Birma
verantwortlich ist, ist noch nicht vollständig erforscht. Der Weißanteil
nimmt von Verpaarung zu Verpaarung jedoch nicht zu.
Bei den Birmas ist keine
Verpaarung mit Fremdrassen gestattet.
Zur Erlangung der Tabby-Points
wurden allerdings andere Rassen eingekreuzt. Der Weg ging entweder über
Perser Colourpoint tabby-point, Perser black-tabby, Perser chinchilla und in England
auch über andere Rassen.
(Quellen: u.a. das auf S. 2 erwähnte
Buch über Birmakatzen)
Sehr
empfehlenswert zur Birmakatze ist das Sachbuch "Die Heilige
Birmakatze" von Claudia Ricken!
(
Kann über den Birma-Club bestellt werden. Info googeln )
Giorgio
El Sharani m. 8 Wochen.
Nanette Esser