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Alea auf der Katzenshow in Gelsenkirchen (Fotostudio - Gabriele Metz)
Herzlich Willkommen bei den El Sharani- Birmas!!
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. Vom Kartäuserkater
Monty
Heute
muß ich Euch erzählen, dass mich meine „Chefin“ wieder einmal überlistet
hat. Wir lagen alle gerade so friedlich in den verschiedenen Plüschhöhlen und
Ecken, als sie, die Chefin, wie sie es manchmal so macht, leise durch die Gegend
schlich und so unbeteiligt tat, als wenn nichts wäre. Aber ich bin ja nicht
umsonst bei uns „fast“ der Schlaueste; sie wollte uns nämlich einfangen! Irgendetwas
ging wieder im Bad vor! Zuerst hat sie den doofen Birmakater Sharim, der
sich - blöd wie er ist – nicht
von der Decke rührte, mitgenommen, und zwitscherte mit ihm rum, dass er ja der
liebste Kater sei und so weiter und so weiter. Der ist ja wirklich doof, der
macht ja alles mit, geht mit auf Ausstellungen und so, muß ins Ausland
mitfahren, sich gut benehmen und alles! Das
kann mir nicht passieren!!! Ich war früher mal als Kleiner in der Jugendklasse auf Ausstellungen, aber da ich
mehr
dem „Chef“ gehöre, brauche ich nicht mehr mit, Klasse, was ?! Ich
bin bei uns ja auch
als „Hacker“ verschrieen. Wenn mir einer nicht passt, oder wenn unser
Birmamädchen Bijou nur frech guckt, zack! da muß man ja tätig werden
und zong! setzt es Pfotenhiebe. Beißen kann ich auch ganz prima! Ich bin ja bei
uns auch der kräftigste Rocker: 9 Kg. Manchmal
fliegen ein paar „Fetzchen“ wenn z.B. der Hauskater Nicky zuerst ans Fressen
will, aber immerhin ist er der Ältere und das Alter soll man ja ehren, oder?
Gino u. Rambo
Wenn
irgendwelche blöden Menschen zu Besuch kommen, verdrück ich mich meist im
Keller, da kommt so schnell keiner hin. Die wollen mich ewig sehen. Und dann das
läppische Getue: „Ach, was ist das für ein prächtiger Kater“, „der ist
ja suuper“, „der hat ja so tolle
Augen und solch ein Plüschfell“. Ich
finde das einfach zum K........,pardon, zum Übergeben. Dann hacke ich mal
schnell mit meinen Krallen oder Reißzähnen und schon ist Ruhe!
Klasse, was? Unsere
Katze Nina ist ganz in Ordnung, die kann nämlich Türen aufmachen. So
kommen wir dann auch manchmal ins Schlafzimmer von den Chefs, wenn sie vergessen
haben, die Türen abzuschließen. In den weichen Betten kann man so herrlich schön
schlafen.
Nina
Nun
muß ich weiter von vorhin erzählen. Sie – die Chefin – hatte also alle
„durch“ im Bad, bis auf mich. Am fürchterlichen Schreien von Rambo,
unserem Maine-Coon-Kater – der schreit übrigens immer so – bekam ich mit,
dass es ums Kämmen, Krallen schneiden und Ohren säubern ging. Ich
verpieselte mich also unter das Bett von Cyrus – das ist der Menschensohn –
als sie wieder so herumschlich, und dann blitzte ich ab in den Garten. Wir
haben da so ein – wie die Menschen sagen – „Katzengehege“ mit einem
tollen langen Gang, der dahin führt. Und in diesem Gang kann man stundenlang
liegen und keiner kann an einen ran. Toll, was?
Unser Katzengehege im Winter in Köln.
Aber
dann war es draußen so ungemütlich kalt, dass ich doch wieder hineingegangen
bin und ich habe geglaubt, dass jetzt alles im Bad und so vorbei wäre. Ich
gehe gerade meiner Lieblingsbeschäftigung – dem Fressen – nach, schmatze
genüsslich, als sie mich überlistete und „beim
Wickel“ hatte! Sie packte mich, murmelte dann etwas wie, dass ich
sowieso die meiste Arbeit machen würde und immer die schmutzigsten Ohren hätte
und so, und ich hätte ja auch ein sehr anspruchsvolles Fell! Was immer das heißen
soll!? Na,
ja ich hab’s im Bad irgendwie überstanden. Da kennt die Chefin ja auch kein
Pardon; die packt einen mit stahlhartem Griff, da gibt es kein Entrinnen. Das Kämmen
und Bürsten ist ja auch ganz praktisch für mich, denn zum Putzen habe ich
eigentlich nie Lust. Aber jetzt muß ich ganz schnell aufhören, denn unser Corvie, der Hirtenhund brüllt ganz fürchterlich herum.
Gino auf unserem Aquarium
Da an der Türe sitzt der rote Türkisch Angorakater
Gino,
der oben wohnt. Der hat noch `ne
offene Rechnung bei mir. Der ist nämlich saufrech und dreist! Wenn der
hier herein kommt, stürzt er sich doch glatt auf unser Fressen!
Letztens
hat unser Nicky ihn ordentlich „zurechtgebogen“. Heute bin ich dran. Der
kriegt aber was auf die Mütze! Bis
bald mal wieder
Euer „Hacker“ Montgomery gen. Monty
(Anmerkung:
Alle o.g. Katzen – bis auf Bijou – sind kastriert.) Nanette
Esser
Nachtrag: Unser lieber Monty hatte ein sehr schönes Leben in unserer Menschen- Hunde- u. Katzenfamilie. Bei den Katzen war er unangefochten der Chef. Er wurde 15 Jahre alt und ging im März 2001 über die "Rainbow-Bridge" in den Katzenhimmel. 14.8.2003 nach oben |
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