Alea auf der Katzenshow in Gelsenkirchen

(Fotostudio - Gabriele Metz)

 

Herzlich Willkommen bei den El Sharani- Birmas!!

 

                                                                

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                                          Züchterportrait    

          

                                

 

Meine Liebe zu Tieren entwickelte sich bereits während meiner frühesten Kindheit. Bei uns  zu Hause gab es Irish Setter und kleine wuschelige weiße Hunde, sowie Hauskatzen.  

Mein Sohn Cyrus sollte ebenfalls mit Tieren groß werden, und ich hatte die Gelegenheit, von einem Studienkollegen ein hübsches kleines Katerchen in der Farbe blue-tabby mit weiß und halblangem Fell zu bekommen. Damit Safi, so nannten wir den Kater, nicht so alleine war, kam ein schwarzes Hauskaterchen Bobby hinzu. Safi ging dann, nach unserem Umzug in ein Haus mit Garten für den inzwischen hinzugekommenen großen französischen Hirtenhund Corvie und weiteren Hauskatzen -Sammy, Teddy, Nina und Nicky- zu meiner Mutter.

 

Monty

 

1986 bekamen wir unsere erste Edelkatze. Auf einer Ausstellung in der Nähe von Aachen sah ich einen entzückenden 6-er Wurf Kartäuserbabies, und da mein Mann sehr für diese Rasse schwärmte, rief ich ihn an, er kam von Köln, und bekam dann später seinen Monty. Montgomery (Stb. Name -  Arnim von Deefholt) sollte ein Ausstellungskater werden, aber er mochte keine Austellungen. Er zog es vor, es sich zu Hause gemütlich zu machen und nur keinen Schritt zuviel zu tun!

Vor Jahren sind in früheren Birma IG-Zeitschriften schon mal Geschichten über Monty veröffentlicht worden. Vielleicht hole ich sie mal wieder hervor.    

 

Rambo  

 

Nun ja, zu Monty gesellte sich im gleichen Jahr unser Maine Coon Kater  Gr.Europa Premior „Adonis Ocanda of Coonvalley“, genannt Rambo, in der Farbe black-tabby.

 

Rambo beim Hüten der Birma-Babys.

 

Rambo ist unser „guter Onkel“ bei der Aufzucht der Birmababys. Er darf mit in die Wurfkiste, wird von allen Katzenmamas geduldet und sehr geschätzt, denn er putzt die Babys, spielt mit ihnen und paßt höllisch auf, daß ihnen nichts geschieht. Es ist einmalig, das mitzuerleben! Und die Kätzinnen sind glücklich, daß sie Rambo haben, so können sie umherspazieren und sich von ihren anstrengenden Babys einmal erholen.  

 

 

Katzenbabies El Sharani (D-, E- und  F-Wurf) mit World Ch. Belle Vanesse El Sharani.

 

 

Die Birmas  

In die Birmakatzen habe ich mich aufgrund ihrer Schönheit und ihrer blauen Augen wegen „verguckt“.    

 

Sharim  

 

Unser erster Birmakater war Sharim (Kalif v. Remisceit).

Sharim ist ein hübscher und sehr attraktiver seal-point Kater, der unglaublich verschmust ist. Sein Stammplatz ist bis heute unangefochten vor mir auf dem Schreibtisch, abends neben mir auf der Couch bzw. an meinem Kopfende im Bett. Da bleibt er unerbittlich und verteidigt diese Plätze sehr, obwohl er sonst ein sehr friedlicher Vertreter seiner Rasse ist. Sharim war bei Ausstellungen sehr erfolgreich. Häufig erhielt er Best in Show und einige Male Best of Best und Spezialpreise.

1990 erhielt er auf Teneriffa sein letztes CAPM. Er war der erste Birmakater, der bei der World Cat Federation den Titel World Champion bzw World Premior erhielt.    

 

Bijou  

 

 

Nach dem seal-point Birmakater hatte ich den Wunsch, einmal eine blue-point Kätzin zu besitzen. Nach vielen Telefonaten und Wurfbesichtigungen und nach einer Wartezeit von 1,5 Jahren ! durfte ich Bijou (Stb. Name „Julischka von Nednil“) endlich abholen. Bijou ist eine sehr hübsche und kräftige Katze mit schönem runden Kopf, toller Augenfarbe und sehr schönen Abzeichen. Sie ist die Tochter von Int.Ch. Estella v. Nednil und Int.Ch. Habiba del Gato Sacro. Sie stammt aus dem Edelkatzenzwinger von Frau Linden und sie sollte unsere erste Katze werden, die bei uns für Nachwuchs und noch mehr action sorgte.  

Bijou absolvierte ihre Ausstellungen mit Bravour und absolut cool. Es gelang ihr aufgrund ihrer Schönheit leicht, ihre Titelanwartschaften zu gewinnen. Sie wurde häufig Best in Variety, Best in Show und einmal Best of Best. 1992 wurde sie in Tunesien/Zarzis World Champion.  

 

 

Bijou mit ihrem B-Wurf El Shrani.

 

Sie wurde erst mit 2 Jahren rollig. Ihr erster Wurf mit dem IC Las Perlas sin Cepetto wurde für uns sehr aufregend. Ich hatte mich vorher gut informiert, ausführlich belesen über Katzengeburten, den Tierarzt mit Fragen gelöchert und viele gute Ratschläge von anderen Katzenzüchtern bekommen. Aber in der Praxis kommt immer alles ganz anders! Wir - mein Mann und ich als Menschenärzte - taten uns bei der ersten Katzengeburt sehr schwer, zumal die Geburt nicht programmgemäß verlief. Es kam nach einigen Wehen zum Geburtsstillstand. Der Tierarzt wurde aufgesucht. Bijou wurde geröntgt; Babies waren vorhanden. Per Ultraschall sollten die Herztöne sichtbar gemacht werden. Keine Herztöne! Dann Oxytocin-Injektion. Auf dem Nachhauseweg vom Tierarzt kam ein winziges Schwänzchen zum Vorschein. Panik meinerseits. Tierarzt angerufen. Order: wir sollten daran ziehen!? Ich habe mir das aber nicht zugetraut und mich klammheimlich aus dem „Geburtszimmer“ verdrückt. Mein Mann wurde dann tätig. Als das Kätzchen zur Hälfte geboren war, gab es eine erneute brenzlige Situation. Der Kopf steckte noch im Geburtskanal und war nicht weiter zu bewegen. Mein Mann half Bijou dann wie den Menschenbabies und das Kätzchen kam dann endlich auf die Welt. Es lag da leblos wie ein toter Fisch! Ich rief wieder den Tierazt an - es war natürlich nachts! - seine Anweisungen waren: schütteln, baden, reiben bis zu 45 Minuten! Irgendwann atmete dann das lange blauweiße Etwas.  

 

 

C-Wurf im Welpenwagen.

 

Inzwischen bekam Bijou - notgedrungen alleine - das 2. Baby, einen Kater ohne Probleme. Ich war eigentlich sicher, daß das erste Kätzchen nicht überleben würde, aber als ich nach einem kurzen 2 Std.- Schlaf aufwachte, lebte sie noch und nuckelte wie ihr Bruder bei Bijou. Wir empfanden das als kleines Wunder und nannten sie deshalb Ashira Mirage .

 

 

  

Vanesse mit Farouche, Fahranaz u. Fabio.

 

Ashira hat sich prächtig entwickelt zu einer süßen blue-tabby Katze mit der unverkennbaren Ähnlichkeit zu ihrem Vater Cepetto. Ihr Bruder Alessandro lebt in Wien und kommt öfter nach Köln zu Besuch.

Danach waren alle weiteren Geburten von Bijou und der anderen Kätzinnen ohne besondere Vorkommnisse und problemlos (ich klopfe auf Holz!).  

 

Vanesse

 

 

Aus einem späteren Wurf behielt ich eine sehr schöne blue-point Katze Vanesse. Vanesse wurde zu einer eleganten Top-Birmakatze mit ganz seidigem Fell, top Points und kräftig blauer Augenfarbe.  Sie wurde sehr oft Best in Variety, Best in Show und Best of Best. Ihre größten Erfolge waren  bei der Birma- Sondershow im Dezember 1993 in NL-Woerden; sie wurde Beste Hl. Birma von 77 Konkurrenten. 1994 erhielt sie den Anneli-Falk-Wanderpokal für die 2.beste Hl.Birma 1994.    

Inzwischen wurde sie 1995 in Monastir/Tunesien World Champion.

Sie ist eine liebevolle Mama. Auch ihre Babies, ich nenne nur zwei: Givenchy und Fabio konnten schon sehr gute Ausstellungserfolge erringen.    

 

Milanos

 

 

Wir haben aus einer Verpaarung von Bijou und dem Gr. Europa Ch. Ganelon du Val de Gwen (aus Belgien) einen sehr typvollen Kater mit sehr guten Points und intensiv blauer Augenfarbe behalten, Milanos. Er ist auf dem Weg zum Europa Premior. Unkastriert wurde er Int. Champion. Im Haus konnte er ohne Kastration leider nicht mehr gehalten werden und ein Katerhaus im Garten wollte ich ihm nicht zumuten. Wir haben aus einer Verpaarung von Bijou und dem Gr. Europa Ch. Ganelon du Val de Gwen (aus Belgien) einen sehr typvollen Kater mit sehr guten Points und intensiv blauer Augenfarbe behalten, Milanos. Er ist auf dem Weg zum Europa Premior. Unkastriert wurde er Int. Champion. Im Haus konnte er ohne Kastration leider nicht mehr gehalten werden und ein Katerhaus im Garten wollte ich ihm nicht zumuten. Wir haben aus einer Verpaarung von Bijou und dem Gr. Europa Ch. Ganelon du Val de Gwen (aus Belgien) einen sehr typvollen Kater mit sehr guten Points und intensiv blauer Augenfarbe behalten, Milanos. Er ist auf dem Weg zum Europa Premior. Unkastriert wurde er Int. Champion. Im Haus konnte er ohne Kastration leider nicht mehr gehalten werden und ein Katerhaus im Garten wollte ich ihm nicht zumuten.

Auch er ist erfolgreich auf Ausstellungen Mehrfach wurde er Best in Variety und Best in Show und erhielt Spezialpreise.  

Er erreichte ebenfalls in Tunesien den Titel World-Premior!!

 

 

 

Die von mir in der Birmazucht bevorzugten Farben sind seal, blue, chocolate, lilac und die Tabby-Varianten dazu.

Mein wesentliches Ziel ist es, gesunde, robuste und gut sozialisierte Kätzchen zu züchten, die im Haus mit uns aufwachsen und mit sehr viel Liebe großgezogen werden. Sehr wichtig ist für mich bei der Hl. Birma der Kopf, der liebe Gesichtsausdruck, tiefblaue Augen und gleichmäßige Handschuhe und Sporen. 

Meine Ratschläge für Neueinsteiger in der Zucht:

Schauen Sie sich viele Birmakatzen und -züchter genau an. Lassen Sie sich nicht von bekannten Zwingernamen einschüchtern!

Besuchen Sie die von den unterschiedlichen Katzenverbänden ausgerichteten Austellungen im In- und Ausland und reden Sie mit den Ausstellern.

Jeder von uns mußte „Lehrgeld zahlen“, jedoch kann man dieses minimieren. Bevor man eine Zuchtkatze erwirbt, sollte man, wenn möglich, den ausgewählten Züchter über einen längeren Zeitraum kontaktieren, sich dessen sämtliche Katzen und Deckkater sowie die Unterbringung ansehen.  

 

         Nourea u. Naomi El Sharani.                     

 

 

 

Gewinn kann man bei der Katzenzucht nicht erwarten. Im Gegenteil, es ist ein sehr schönes aber auch kostspieliges Hobby, was außerdem viel Idealismus erfordert. Es kommt zu Schäden an Polstermöbeln u.ä., Markierung von Gegenständen, die dann unbrauchbar werden -manchmal auch von Kastratinnen-. Wochenlange Schlafunterbrechungen von tobenden Katzenbabies werden bei uns kaltlächelnd toleriert. Stundenlange, oft hunderte Kilometer weite Fahrten bei Nacht und Nebel und Glatteis mit rolliger Katze zum ausgesuchten Deckkater gehören dazu. Deckkater haben es nämlich so an sich, in der gewünschten Farbe nicht gleich um die Ecke zu wohnen. Was noch erschwerend hinzukommt, Kätzinnen legen ihre Rolligkeit auch bei berufstätigen „Hausmenschen“ nicht aufs Wochenende!!!!

Es gäbe noch vieles zu berichten aber ich möchte niemanden zu sehr abschrecken........

Die langjährigen Züchter/Aussteller werden mir zustimmen. Ach ja, die Ausstellungen habe ich noch garnicht angesprochen. Aber jeder wird sich vorstellen können wieviel Aufwand so 20 - 25 Ausstellungen pro Katze im In- und Ausland incl. Flugreisen nebst Unkosten bedeuten.

Da ist ja auch noch unser Briard Jimmy, der auch ab und zu zu Ausstellungen - sehr erfolgreich -,  und mit Freude zum Hundeausbildungsplatz geht. Er paßt sehr gut auf die Katzen auf, wenn sie im Außengehege herumtoben.  

 

         

                                        

                          Int. Champion Ramses of the Gloaming

                                          gen. " Jimmy".

 

Nanette Esser,  geschrieben am 19.01.1997 

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Inzwischen sind mehrere Jahre vergangen und einige unserer geliebten Katzen und Hunde sind zu ihren neuen Schmusefamilien umgezogen oder über die Regenbogen-Brücke in den Katzen- bzw. Hundehimmel gegangen.  Inzwischen sind mehrere Jahre vergangen und einige unserer geliebten Katzen und Hunde sind zu ihren neuen Schmusefamilien umgezogen oder über die Regenbogen-Brücke in den Katzen- bzw. Hundehimmel gegangen. 

 

Das Zuhause der El Sharani-Birmas im winterlichen outfit...

 

Jetzt bewohnen diese lieben Birmakatzen -  Vanesse, Ramirez, Vivienne, Laetitia, Alea und Natascha unser Haus und machen uns sehr viel Freude! Zusammen mit unserem Hirtenhund Cadou sorgen alle für action, sodaß es uns niemals langweilig wird!!! 

Von Zeit zu Zeit gibt es ja auch einen Wurf süßer Katzenbabies; dann ist unsere Freude vollkommen!

12.07.2009

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